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(K) ein Albtraum
Lange schon singt die Schlange ihr Wiegenlied
und die Löwen kreisen um die Beute.
Die Stille taumelt dem kommenden Angriff entgegen
und andernorts verlässt das beladene Schiff
mit der hohen Gesellschaft den Hafen.
Die Grashalme zittern im aufkommenden Sturm
verbarrikadiert sind Fenster und Türen.
Donner und Blitz werden wieder Opfer schaffen
Kein Auge bleibt ohne Tränen;
und sacht, lautlos, gleitet die Schlange über die
Felder.
Ihr Bauch wird monatelang von der Beute leben
(sowie der Löwe sie nun nicht mehr umkreist!).
Kalte Knochen klagen zum Himmel und die
Landschaft hat zu bluten begonnen
obwohl die Sonne vom Himmel lacht.
Weit weg, von all dem
fährt ein Schiff
mit Männern und Frauen
mit polierten Orden und Tand -
und einem Glas Wein in der Hand
Sie werden den Sieg und die
Hymnen
voll Lügen zu Papier dann bringen
und auch ein wenig um die Beute ringen
Noch immer gefesselte ist das eigene Land
Doch während Frauen, Kinder und alte Männer
ihre Lieder für die Toten darbringen
werden neue Sklaven, alte und neue
Fahnen schwingen |